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Die nachrangigen Namensschuldverschreibungen sind nur eingeschränkt handelbar und unterliegen nicht der gesetzlichen Einlagensicherung. Im Übrigen besteht ein Zahlungsvorbehalt, d.h., Zahlungen an den Anleger dürfen bei der Emittentin keinen Insolvenzeröffnungsgrund herbeiführen. Die Emittentin beteiligt sich weder direkt noch indirekt an Erneuerbare-Energien-Projekten, so dass sie an den Wertentwicklungen dieser Projekte nicht partizipiert.

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Hier geht es zu möglichen Anbietern:

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Bitte beachten Sie, dass Anbieter und Mindestanlagesummen regelmässig variieren.


Festgeldanlage - fester Bestandteil bei Geld sicher anlegen

 

Die globale Wirtschaftskrise in den 1920er Jahren hat die Menschen so nachhaltig geprägt, dass einige Auswirkungen noch bis heute spürbar sind: Weil während der damals grassierenden Hyperinflation das Geld fast schneller an Wert verlor, als die neuen Scheine gedruckt werden konnte, reichten damals selbst Schubkarren voller Geldscheine allenfalls aus, um ein paar Lebensmittel zu kaufen. Die Erfahrungen aus diesen Jahren haben sich so tief in das Gedächtnis der Verbraucher eingebrannt, dass sie bis heute Angst vor einer rasanten Inflation haben. Deshalb scheuen viele Sparer auch vor Geldanlagen zurück, die einen hohen Zinssatz versprechen. Sie haben Angst, dass sie damit die Geldentwertung zusätzlich befeuern könnten.

Grundsätzlich sollten Anleger sogar darauf achten, dass sie eine Anlage wählen, deren Zinssatz über der Inflationsrate liegt. Nur dann können sie ihr Geld erfolgreich vermehren und über den Zinseszinseffekt unter Umständen sogar ein beträchtliches Vermögen erwirtschaften können.

Als sehr gute Alternative bietet vor allem angesichts der jüngsten weltweiten Wirtschaftskrisen und der Inflationsangst, die vor allem im Euroraum grassiert, die Festgeldanlage. Viele Angebote sind mittlerweile von der Rendite her sogar so attraktiv, dass sie durchaus mit Fonds mithalten können. Doch gegenüber Anlageformen auf den Aktienmärkten bietet eine Festgeldanlage einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Der beim Abschluss des Vertrages zugesagte Zinssatz wird auch ausbezahlt und ist nicht abhängig von Kursrisiken und sonstigen politischen oder wirtschaftlichen Risiken.



Das große Plus der Festgeldanlage: die Sicherheit

Die Anlageform der Festgeldanlage punktet vor allem in Bezug auf die Sicherheit. Denn gemeinhin gilt die Faustregel: Je höher die versprochene Rendite ist, umso höher ist auch das Risiko des Anlegers. Das gilt für Anlagen der Festgeldanlage nicht. Hier ist die mögliche Rendite lediglich von zwei Faktoren abhängig: Einerseits definiert der aktuelle Zinssatz beim Abschluss eines Festgeldanlage Vertrages die Bandbreite, in der sich die Zinsen bewegen. Andererseits ist der konkrete Zinssatz, den es für die Anlage gibt, abhängig davon, wie viel Geld der Anleger für wie lange auf einem Festgeldanlage Konto anlegt. Die höchsten Renditen sind möglich, wenn fünfstellige Beträge (wie z.B 50.000 Euro anlegen), für einen Zeitraum von 60 Monaten angelegt werden können.

Auch im Fall einer Bankenpleite sind Anleger, die in eine Festgeldanlage investieren, abgesichert. Grundsätzlich ist die Festgeldanlage in Deutschland bis zu einem Betrag von 20,000 Euro durch den Gesetzgeber abgesichert. Damit setzte Deutschland eine EU-Richtlinie um, die für alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gilt. Darüber hinaus gibt es den Einlagensicherungsfonds, an dem sich alle wichtigen Banken und Finanzdienstleister in Deutschland beteiligen. Diese zahlen in den Fonds ein und sichern dadurch die Guthaben und Spareinlagen ihrer Kunden zu 90 Prozent ab.


Weitere Vorteile des Festgeldanlage Kontos

Weil der vereinbarte Zinssatz bei einem Festgeldanlage Konto über die gesamte Laufzeit hinweg garantiert wird, haben die Anleger ein hohes Maß an Planungssicherheit. Die Anleger wissen also genau, wie viel Geld ihnen am Ende zur Verfügung steht und können das Festgeld-Konto auch nutzen, um Kapital für eine bestimmte Anschaffung anzusparen. Weil der Anleger außerdem die volle Rendite nach Steuern nutzen kann, können Festgeldanlage Konten durchaus mit anderen Formen der Geldanlage mithalten. Denn hier müssen von der erwirtschafteten Rendite oft erst Gebühren oder Erfolgsbeteiligungen für die Manager der Fonds bezahlt werden.

Anleger, die in ein Festgeldanlage Konto investieren, können außerdem auch steuerliche Vorteile nutzen. Denn für eine Anlage in Festgeld fällt lediglich die 25 prozentige Abgeltungssteuer sowie der entsprechende Solidaritätszuschlag. Dies ist inzwischen bei Fonds und Aktien ebenfalls so, nachdem die Möglichkeit entfällt, Veräußerungsgewinne steuerfrei auf das Konto gutschreiben zu lassen.


Die Festgeldanlage, eine individuelle Form der Geldanlage

Die Banken bieten den Anlegern für Festgeldanlage Konten individuelle Renditechancen an, je nachdem, wie viel Geld sie für welchen Zeitraum entbehren können. Möglich sind Festgeldanlage Konten für einen Zeitraum zwischen 3 und 60 Monaten. Das Festgeldanlage Konto kann also auch dafür genutzt werden, kurzfristig Kapital anzulegen, wenn eine größere Investition, beispielsweise für ein neues Auto, in absehbarer Zeit ansteht. Allerdings können sie diese Anschaffung nicht vorziehen, sobald sie das Festgeldanlage Konto erst einmal eingerichtet haben. Denn während der Laufzeit haben sie keinen Zugriff auf das Kapital.


Wie hängen Inflation und Zinsen zusammen?


Mit dem Begriff Inflation wird die Erhöhung der Preise für die verschiedensten Güter bezeichnet. Es handelt sich dabei um einen Verlust der Kaufkraft, das Geld verliert also an Wert. Die Inflationsrate wird anhand eines repräsentativen Warenkorbes ermittelt. Darin enthalten sind Konsumgüter wie Lebensmittel, Energiekosten und weitere Güter, die jeder Verbraucher benötigt. Gemessen wird die Inflation anhand der Inflationsrate, die sich in Deutschland in den vergangenen Jahren auf einem Niveau zwischen 1,6 und 6 Prozent eingependelt hatte.

Die Zinsen auf Sparguthaben hängen nur indirekt mit der Inflation zusammen. Ein wichtigerer Indikator ist vielmehr der Leitzins, der von der Europäischen Zentralbank ausgegeben wird. Beim Leitzins handelt es sich um den Zinssatz, zu welchem sich die Banken von den Zentralbanken Geld leihen können, das sie zu einem höheren Zinssatz an Kreditnehmer weiterverleihen. Weil sich viele Formen der Geldanlage, beispielsweise Festgeldanlage Konten, am Leitzins der Europäischen Zentralbank orientieren, heißt das im Klartext: Je höher der Leitzins ist, umso höhere Zinsen können die Sparer für ihre Guthaben erwarten.

 

Ein fragiles Gleichgewicht

Die Europäische Zentralbank ist eigentlich zum Erhalt der sogenannten Geldwertstabilität verpflichtet. Das bedeutet, dass die Zentralbanker eine Geldpolitik betreiben müssen, die eine niedrige Inflationsrate gewährleistet. Weil die Inflationsrate unmittelbar mit der im Umlauf befindlichen Geldmenge zusammenhängt, reagiert die Zentralbank auf eine steigende Inflationsrate üblicherweise mit höheren Leitzinsen, um die Geldmenge zu verknappen. In diesem Fall können die Sparer also mit höheren Zinsen auf ihre Guthaben rechnen. Allerdings darf die Erhöhung des Leitzinses nicht zu radikal kippen, weil sonst die Gefahr bestünde, dass eine niedrige Inflationsrate in eine Deflation übergeht. Dieser Kaufkraftanstieg wird allerdings ebenso gefürchtet wie eine hohe Inflationsrate, weil sich dieser Effekt ausschließlich im Zusammenhang mit tiefgreifenden Wirtschaftskrisen beobachten lässt.


Wer beeinflusst die Inflationsrate und somit den Zinssatz?

Die Europäische Zentralbank ist nur einer - wenn auch wichtiger - Faktor, der einen Einfluss auf die Inflationsrate hat. So hat in jüngerer Vergangenheit die chronische Schuldenpolitik Griechenlands fast zur Staatspleite geführt. Um diesen wirtschaftspolitischen Super Gau abzuwenden, hat die Europäische Zentralbank die Leitzinsen auf ein historisches Tief gesenkt, um frisches Geld in die Finanzmärkte zu pumpen und dafür bewusst eine höhere Inflationsrate in Kauf genommen.

Der einzelne Sparer kann auf diese Entwicklungen keinen Einfluss nehmen. er kann sich dagegen nur wappnen, indem er Anlageformen wie eine Festgeldanlage wählt, bei welchen der Zinssatz langfristig dauerhaft über der Inflationsrate liegt.

 

 


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